herzlich willkommen!

Hier erfahrt ihr aktuelle Informationen über mein Engagement "Rund um den Radsport". Ich lasse euch etwas an meinem Leben teilhaben und Kontakt mit mir aufnehmen. Ich wünsche Euch viel Spaß beim Stöbern und freue mich über jedes Feedback.

Eure Vera

43- jährige Radsport- Managerin wird erstmals Mutter

08.10.2015 Michael Voss/ Thüringer Allgemeine

Bis zu 30 000 Kilometer strampelte Vera Hohlfeld zu ihrer aktiven Zeit pro Jahr auf dem Rennrad. Auch danach waren es immer einige Tausend. „Seit diesem Sommer sind es aber null“, sagt die einstige Olympia- und WM-Vierte gelassen lächelnd. „Ich könnte zwar, der Arzt hat nichts dagegen. Aber ich mag einfach nicht. Spazierengehen mit 120er-Puls reicht mir. Außerdem ist bis zum Termin noch so viel zu tun“, erklärt sie und streicht mit der Hand über ihren sich rundenden Bauch: Die einstige Weltklasse-Radsportlerin und ihr Ehemann Torsten Köhler-Hohlfeld (52) erwarten Nachwuchs. Das erste Baby mit 43 – ja, natürlich: Vera Hohlfeld nickt und weiß um das Risiko von sogenannten Spätgeburten.  Die Schwangerschaft  verläuft bisher absolut problemlos, Kontrolluntersuchungen finden im 14 Tagerythmus statt.  

Mehr…

„Als Jugendliche hätte ich mir das auch nie vorstellen können – ein Kind so spät“, erinnert sie sich. Doch es ist ein Wunschbaby. „Nach einem langen, zehnjährigen Kampf - mit Aufs und Abs, auch mit Tränen“, offenbart sie, ohne weiter ins Detail gehen zu wollen. Andere Paare  „würden an so etwas verzweifeln, zerbrechen“.

Bei Köhler- Hohlfelds ist nun alles auf gutem Weg. Die ganze Familie, ehedem sehr kinderlieb, sei „euphorisiert“. Sie selbst fühlt sich gegenwärtig „extrem emotional“. Wenn um das Thema Babys geht, rollt  ganz schnell eine Träne – das kenne ich so gar nicht von mir“.

Für den 21. Dezember wurde der Geburtstermin errechnet. Vermutlich wird es etwas eher, weil ein Kaiserschnitt geplant ist. Seit sich das Kleine in der 19. Schwangerschaftswoche erstmals „richtig“ im Ultraschall gezeigt hat, steht auch fest: Es wird ein Mädchen. Den zweiten Vornamen haben Vera und Torsten schon gefunden: Charlott, nach der Großmutter. „Der erste wird etwas Italienisches, da müssen wir uns noch einigen“, sagt Vera Hohlfeld, die seit ihrer Rad-Zeit einen Faible für das Land am Mittelmeer und dessen Küche hat.

Seit zehn Jahren, also seit ihrem Karrierende, wohnt das Paar in Schmerbach bei Waltershausen. Im schmucken Einfamilienhaus, das gegenwärtig auch die Dobermannhündin Pia sowie die Katzen Bella und Nero beherbergt, dürfte es bald noch lebendiger zugehen. Ein Kinderzimmer, mit Blick zum Inselsberg, ist zum Teil schon eingerichtet. Strampler, Babyschuhe und Kinderwagen haben Verwandte bereits beigesteuert. Gute Tipps und Ratschläge kommen täglich von Veras  Schwester Solveig (48), die selbst drei Kinder hat.

Aber eine Frage bleibt: Was wird nun aus Thüringens Radsport, für den Powerfrau Hohlfeld als Managerin und Organisatorin bislang rund um die Uhr lebte – Thüringen-Rundfahrt der Frauen, Team Maxx-Solar Thüringen, Burgenfahrt, Jedermann-Rennen in Schleiz, Mountainbike-Downhill am Inselsberg, Erfurter Silversterlauf…? „Ich werde nach der Geburt drei Monate pausieren, dann wieder Stepp bei Stepp  einsteigen“, erwidert sie. „Und jetzt im Herbst muss ich deshalb kräftig vorarbeiten.“ Für die Rundfahrt zum Beispiel ist mein Ziel bis Ende November soll das Gros der Sponsoren und Etappenstädte stehen. „Vieles ist aber im Organisationsteam schon jetzt auf breiteren Schultern verteilt“, beschwichtigt sie. „Na, und ich werde Vera bestmöglich unterstützen“ , verspricht Ehemann Torsten, der ehemalige Kommunalpolitiker und nunmehrige Verkaufsberater in einem großen Erfurter Autohaus, der bereits Vater eines Sohnes Michael und einer Tochter Rosanna aus erster Ehe ist.  

In Kürze wollen beide ihre  Mountainbikes umrüsten, kompatibel mit einem Fahrrad-Anhänger fürs Baby. Denn die Kleine soll nächste Saison mit – zu den Thüringer  Rad-Veranstaltungen und auf Touren, wenn Vera Hohlfeld wieder Lust aufs Training verspürt.

Weniger…
Bildrechte Alexander Volkmann/ TA